Mittelaltergruppe: Via Vendetta cum gaudio





Über uns


Wer sind wir?

Ursprünglich aus der Abspaltung einer anderen Mittelaltermarktgruppe hervorgegangen, bezeichneten wir uns humoristisch als "Via Vendetta cum gaudio" ("Weg der Blutrache - mit Spaß dabei!"). Die Darstellungszeit legten wir erst später auf 800 n. Chr. fest. Diese Epoche des frühen Mittelalters ist faszinierend, weil vieles im Umbruch war. Zahlreiche Aspekte dessen, was wir heute typischerweise mit dem Mittelalter verbinden, bildeten sich damals heraus (siehe auch unsere Zeitleiste).
Wir versuchen stetig, unsere Darstellung gemäß unserer gewählten Epoche zu verbessern.

Wieso eine Charaktergeschichte?

Wir wollen mit unserem Auftreten das Leben der damaligen Zeit so authentisch und lebendig wie möglich darstellen. Hierzu bedient sich die Gruppe Via Vendetta cum gaudio, wie so ziemlich jede andere Gruppe auch, verschiedener Charaktere. Dies ermöglicht es den Gruppenmitgliedern, das Aussehen, Verhalten, das gesamte Auftreten des Einzelnen sowie der Gruppe zeitgetreu darzustellen. Denn wer würde nicht stutzen, wenn ein Bauernlümmel mit Seiden-Poncho an ihn herantritt und ein freundliches „Kumba ya my Lord“ flötet. Um solche Fehler zu vermeiden hat sich jedes Mitglied der Via Vendetta cum gaudio ein Alter Ego zugelegt, das sich sowohl in die Geschichte der Gruppe als auch in den historischen Kontext einfügen lässt.



Geschichte der Via Vendetta cum gaudio

Wir befinden uns im Jahre 800. Der neue Gott der Christen erlangt immer mehr an Kraft, doch die alten Götter sind noch nicht vergessen und einige Germanen leben noch immer ihren traditionellen, heidnischen Glauben aus. Hier beginnt unsere Geschichte: Unserem Herrscher aus dem Sachsenland wurde von den Unholden jenseits des Rheins sein Schatz gestohlen. Dies konnte er nicht auf sich beruhen lassen und entsandte eine Gruppe von mutigen und verwegenen Kämpen, um den Schatz wieder zu beschaffen. Diese Gruppe sind wir. Die Aufgabe gestaltet sich jedoch schwieriger als wir zunächst dachten. So zogen wir von Stadt zu Stadt, fragten, wer den Schatz gesehen hat; welch übler Lump den Schatz geklaut hat, oder wie er ausschaut. Doch niemand hatte etwas gesehen, von diesem Frevel, dem Vergehen. So sind wir diesem weiter auf der Spur, als Via Vendetta cum gaudio...


Arnthor Hæklingursson
Veit
Stina
Asgar Swansson & Runa Brayánsdotter mit Kindern Bulwáy und Olaf
Gerold und Frau Thordis
Arnulf
Signe
Snær




Arnthor Hæklingursson
Arnthor Wappen Arnthor
Aufgaben: Axtwurfbahn, Chef von Snær, Arnthor Event

Ich bin Arnthor Hæklingursson und wurde 768 auf der Insel Gotland auf dem Anwesen meines Vaters Jarl Hæklingur in der Nähe der Stadt Visby geboren. Nach dessen Tod stand mir als erst geborenem Sohn Titel und Anwesen der Familie zu. Doch auch mich traf der Fluch der Nordmänner und es zog mich hinaus in die Welt. Ich überließ meinem jüngeren Bruder Thorsten für die Zeit meiner Abwesenheit die familiären Angelegenheiten, stattete ein Langboot aus und begab mich mit meiner verwegenen Mannschaft auf Handelsfahrt. Nach einer Vielzahl von legendären Abenteuern sowie ebensolcher Frauengeschichten, die für genügend Gesprächsstoff an langen Abenden am Lagerfeuer sorgen, ist es hier nur von Bedeutung zu erwähnen, dass ich in Konstantinopel mein Silber machte und mich als nun reicher Jarl auf den Heimweg begab. Während eines fürchterlichen Sturms verließ mich das Glück und mein Schiff sank. Ich wurde in fremden Landen an den Strand gespült, wo ich von freundlichen Menschen gerettet wurde. Ich blieb einige Zeit bei Ihnen und half ihnen ihr Tagewerk zu verrichten, als dank für meine Rettung. Nach einiger Zeit ging ich in die Stadt, dort hörte ich, dass der König dieses Landes einen Schatz verloren und ihn wieder haben wollte. Da meine Fähigkeiten nicht im Ackerbau lagen entschloss ich mich vor zu treten und mich in dieses Abenteuer zu begeben. Ich war sehr erstaunt, dass es nicht mehr waren die ihrem König Gefolgschaft leisten wollten. Mir gleich taten es noch ein Bauernlümmel und ein Weib. So entstand der Suchtrupp „Via Vendetta“.

 

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Veit

Ich bin Veit, 4. Sohn eines armen Bauern. Ich wuchs auf dem Hof meines Vaters auf, und war, trotz meines niederen Rangs, immer sein Lieblingssohn. Meine Brüder verachteten mich dafür, und als mein Vater starb, verbannten sie mich von unserem Hof. Allein und ohne Mittel zog ich ins nächste Dorf, und von dort immer wieder weiter, verdingte mich als Tagelöhner auf dem Felde, als Viehhirte und Stalljunge. Doch es zog mich immer wieder fort, ich reiste von Ort zu Ort, folgte einer Spur die ich nicht kannte. Als ich eines Tages mit einer Gruppe von Tagelöhnern durch die Lande zog, um mir mein Brot zu verdienen, führte uns unser Weg nahe einer Stadt. Der Trubel, die Leute, das Geschehen zogen mich magisch an, doch meine Gefährten wollten diesen Ort meiden, wohl wegen des Königs Schergen, und so trennten sich unsere Wege und ich betrat den Ort. Kaum hatte ich die Stadt betreten hörte ich auch schon des Herolds Stimme: Der König habe seinen Schatz verloren, fürstlich sei der Lohn für den, der ihn unversehrt zurückbrächte. Meine Abenteuerlust war geweckt, und sofort eilte ich zum Herold, um mich zu melden. So kam es, dass ich Arnthor und Stina kennen lernte. So zogen wir los, dem Schatz auf der Spur, und immer neuen Abenteuern entgegen...

 

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Stina
Stina

Ich bin Stina, drittgeborene Tochter von vier Kindern eines reichen Kaufmannes aus dem Sachsenland. Ich sollte zum Wohl meiner Familie und zur Füllung der Geldkatze meines Vaters mit einem alten, fetten Kaufmann aus dem hohen Norden verheiratet werden. Mein Vater erhoffte sich dadurch bessere Handelsbeziehungen. Da ich aber nun mal nicht als Kaufmannsbraut enden wollte, kam mir der Gedanke, dass ich noch einige Abenteuer erleben wollte. So wartete ich auf meine Chance… Des Königs Herold rief das Volk auf dem Marktplatz zusammen. Er gab bekannt, dass dem König ein Schatz gestohlen und er nun Leute aussenden wolle, die ihn wieder brächten. Neugierig wartete ich was geschehen sollte. Aus dem Volk traten zwei Männer hervor. Der eine, so schien es wohl, aus nordischen Landen und der Andere so groß wie ein Baum. Schweigen auf dem Platz, keine weitere Person trat vor. So packte mich die Abenteuerlust und ich trat als Dritte vor. Der König war sehr überrascht was ich als Weib wohl vorhätte!? Da es aber keine weiteren Bewerber gab und der König nicht sein Gesicht verlieren wollte, bekam ich meine Chance. So zogen wir los dem Schatz auf der Spur...

 

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Asgar Swansson & Runa Brayánsdotter mit Kindern Bulwáy und Olaf
Runa Uwe
Nico

Wir schreiben das Jahr 800. Dunkle Schatten überziehen das Land. Die heidnischen Götter sollten dem einen Gott weichen. Aus diesem Grunde, vom eigenen Land im hohen Norden vertrieben, verfolgt, und nur noch mit den nötigsten Sachen zum Überleben ausgestattet, (- aber mit prall gefüllter Geldkatze des Bischofs-), führte mich, Asgar Swansson, mit meinem Weib Runa Brayánsdotter sowie meine Söhnen Bulwáy und Olaf, ein langer Weg tief hinein ins Sachsenland. Dort verbargen wir uns in dichten Wäldern um zu überleben. Eines Abends, bei der Jagd, entdeckten wir am Waldesrand eine kleine Taverne. – Dort bei Wein und Gesang lernten wir Arnthor kennen. Der war voll wie die Nacht! Als der Schankwirt uns raus schmiss halfen wir ihm sein Lager zu finden und quartierten uns dort gleich mit ein. Am nächsten Tag, bei einem deftigen Mahl, erzählten die Mannen von ihrer Suche nach dem geraubten Schatz des Königs. Seit diesem Tag nun ziehen wir mit Via Vendetta, auf der Suche nach neuen Abenteuern, durch die Lande…

 

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Gerold und Frau Thordis
Gerold und Thordis

Es waren ein Mal zwei tüchtige und ehrfürchtige Sachsen, die in einem Dorfe im hohen Norden ihr Dasein hatten. Schon früh entdeckten sie ihre Zuneigung zueinander, doch der Wille ihrer Sippe war es nicht, sie zu vermählen. Traurig und den unerreichbaren Geliebten stetig vor Augen, beschlossen sie, ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen. Die Götter waren ihnen hold, und so gelang ihnen eines dunklen Novemberabends die Flucht aus ihrem Dorf in eine unbekannte Zukunft. Doch – ach! - was hatten sie sich ihr Leben als freie Menschen berauschend und lustig vorgestellt! Wie schnell mussten sie erfahren, dass Herumziehen nicht nur Freiheit, sondern auch Kälte und Hunger bedeutet. Obwohl sie eine Weile ganz gut von nichts als Luft und Liebe lebten, sannen sie auf eine bessere Zukunft. Heimlich wurden sie im Frühjahr von einem Priester der alten Religion getraut. Doch wohin sollten sie sich wenden? Die neue Christenreligion schien bereits sehr mächtig geworden zu sein, und ihr wollten und konnten sie sich nicht anschließen. Eines Tages trafen sie auf einem Markte einen gar merkwürdigen Haufen. Die Diskussionen der trunksüchtige Männer und streitlustigen Weiber vertrieben den beiden jedoch ganz hervorragend die Zeit. Die zwei Kinder schienen ihnen noch die intelligentesten zu sein. Dieser Haufen wollte einen Schatz finden?! Es war sonnenklar, hier war Hilfe nötig. Und so beschlossen Gerold und Thordis, völlig selbstlos natürlich, sich diesem Trupp anzuschließen. Schlimmer konnte es ohnehin nicht mehr kommen. Und so zogen sie mit, dem Schatz auf der Spur...

 


Arnulf
Welche dunklen Gehimnisse verbergen diese beiden mysteriösen Gesellen? Arnulf

 


Signe
Signe

 

 

Snær
Snaer Blöder Hund
Schlafender Wolf...?!

Snær, einer der letzten Münsterländer Heidewölfe, (etwas kleiner und helles Fell zur besseren Tarnung in der Heide) wurde von Arnthor aus einer Wolfsgrube gerettet und ist nun sein treuer Begleiter und unsere unerbittliche Lagerwache.

Seine Abschussliste:
Recken 4...
Knappen 7...
Pferde 2...

Sein Wahlspruch lautet: Wenn du dein Leben so liebst, wie ich mein Lager, dann bleib draußen!

 

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